Höhlenkundliche ARGE Rosenstein - Heubach e.V.
 

Hirlatzhöhle

31.10. bis 04.11.2018

Am Mittwoch, dem 31.10. machten sich wieder zwei Heubacher Vereinsmitglieder auf den Weg nach Österreich. Dort trafen sie sich mit drei Kameraden aus anderen Vereinen. Ziel war wieder die Hirlatzhöhle. Am 01.11. brachen die fünf Höhlenforscher von Hallstatt auf. Nach Überwindung des Steilhanges konnten sie in die Höhle einsteigen. Zwei Tauchausrüstungen mussten in einen weit entfernten Höhlenteil transportiert werden. Weil die Befahrung mehrere Tage erforderte, waren auch Schlafsäcke und Verpflegung im umfangreichen Gepäck. Nach zwei Übernachtungen in der Höhle konnten zwei Taucher einen Siphon durchtauchen und einen Teil des dahinterliegenden, bis dahin unbekannten Ganges vermessen. Die drei anderen warteten am Siphon auf ihre Rückkehr. Gemeinsam ging es zurück zum Biwak, wo das dritte Mal übernachtet wurde. Am nächsten Tag machten sich die Forscher auf den Rückweg. Am 04.11. verließen alle wohlbehalten die Höhle.

02.03. bis 04.03.2018

Vier Schwaben, zwei Bayern und ein Badener in Österreich. Vier Arge Rosenstein- Heubach-Mitglieder und drei Kameraden aus anderen Vereinen trafen sich am 2. März in Hallstatt in Österreich. Ziel war die Hirlatzhöhle. Gegen 21 Uhr war alles versammelt und startklar. Durch Tiefschnee ging es steil bergauf. Zum Glück hatten uns Katharina und Stefan, die schon am Vortag gefahren waren, den Weg in dreistündiger Arbeit notdürftig gebahnt. Trotzdem versanken wir öfters mal bis zur Hüfte im Schnee, aber nach 1,5 Stunden waren wir am Eingang.Vorbei an schönen Eisformationen begaben wir uns ins Höhleninnere. Über viele Leitern rauf und runter kamen wir schließlich gegen drei Uhr nachts zu unserem Biwak. Schlafsäcke wurden ausgepackt. Heiße Getränke und Suppe wurde bereitet. Schließlich hat es hier ganzjährig nur plus 2 Grad. So schliefen die meisten mit Daunenjacke im Schlafsack. Am nächsten Tag machten wir uns auf den weiten Weg in die recht große Höhle. Unerforschte Gänge finden und vermessen war unser Ziel. Auf Grund des sehr porösen Gesteins an den vorgesehenen Stellen gelang es uns jedoch nicht, vernünftige Sicherungen hierfür einzubauen. So schauten wir uns noch eine Zeitlang in der Höhle um und kehrten trotzdem müde und zufrieden in unser Biwak zurück. Nach einer weiteren Nacht in der Höhle machten wir uns auf den Weg nach draußen. Am Höhleneingang erwartete uns herrlicher Sonnenschein. Tief unter uns lag Hallstatt mit dem Hallstätter See. Wir setzten uns auf Müllsäcke oder auf unser Schleifsäcke und fuhren damit den Hang hinunter zum Parkplatz.