Höhlenkundliche ARGE Rosenstein - Heubach e.V.
 

Vereinschronik

 1979 gründete unser langjähriger Vorsitzender Gerhard Novak mit einigen Gleichgesinnten einen Höhlenverein, der sich Höhlenforschergruppe Heubach nannte. (Hfg-Heubach)

Die Aufgaben waren zunächst einmal, sich ein Gesamtbild über alle Höhlen, deren Lage, ihre Fortsetzungen und über deren Inhalt, wie z.B. Wasser, Lehm und Geröll zu verschaffen. Bevorzugt wurden dabei die Höhlen der Heubacher Umgebung.
Bis 1981 wurde diese Aufgabe gut gelöst. Man fing an in Höhlen zu fotografieren und ging auch auf Höhlensuche. Die Hfg-Heubach legte sich 1983 einen neuen Namen zu und nennt sich seither Höhlenkundliche Arbeitsgemeinschafft Rosenstein Heubach.
1987 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen.

Jetzt wurden neue Ziele gesetzt. Über Bestimmungsbücher und Mikroskop wurde die Fauna bestimmt, mit Messgeräten das Höhlenklima erfasst. Höhlen wurden nun vermessen, in einem Plan dargestellt und fotodokumentiert.
Knochenfunde wurden geborgen und zur Bestimmung an Institutr eingeschickt und noch vieles mehr, bis zur alljährliche Höhlensäuberung und Höhlenbetreuung.
Bei Oberflächenbegehungen und bei der Höhlensuche wurden viele neue Höhlen gefunden, vermessen und zum Teil dokumentiert.

Die Arge Rosenstein Heubach war auch im alpinen Bereich tätig. Von 1983 bis 1993 wurden in der Salzgrabenhöhle auf dem Simmelsberg, zwischen dem Königssee und dem steinernen Meer, Klimamessungen durchgeführt.
Mit befreundeten Gruppen konnten 1986 über der Mitternachtshalle, vorbei am "Adlerhorst"440m entdeckt werden. Dieser Teil wurde "Sieben Schwabengang"getauft.
Zwischen 1986 und 1993 sind in Österreich Höhlen erforscht worden. In der Nähe von St. Wolfgang waren wir auf dem Schafberg im "Wetterloch unterwegs.
Über dem Skigebiet Postalm ( St. Wolfgang-Weißbach-Strobel)befindet sich der Labenberg. In der nicht so bekannten Höhle "
"Weinkeller"(330m)konnte 1989 durch eine sehr enge Passage mit Siphon durch Heubacher Höhlenforscher endlich die Verbindung vom "Unteren" zum "oberen Weinkeller hergestellt werden.
Im Gebiet des Ladenberg wurden von uns weitere Höhlen vermessen, vermessen und alle Pläne und Dokumentationen dem Landesverband für Höhlenkunde Salzburg überreicht. 

Von 1993 bis 1996 war der Heubacher Verein in der Zentralschweiz, auf der Charetalp tätig.
Erst 1997 wurde wieder auf dem Heubacher Kartenblatt intensiv weitergeforscht-und dabei Neuentdeckungen gemacht.

1982-2003 wurde der Teufelsklingenbröller in der Nähe von Heubach erforscht.
2006 waren sich alle einig, dass die Forschung vereinsübergreifend weitergehen sollte. 2007 begannen die Forschungen erneut. Die Arbeitsgemeinschaft Teufelsklingenbröller (TKB) wurde gegründet.

Am 15.04.2016 wurden die Forschungsergebnisse bei einem Vortrag am Rosenstein-Gymnasium Heubach vorgestellt.

2012-2016 Beteiligung an der Grabung in der Schneiderhöhle bei Zang.

2016 Grabung in der Aleenspalte auf dem Rosenstein