Höhlenkundliche ARGE Rosenstein - Heubach e.V.
 

Wasserfalldoline

Wie oft bei Grabungen, die auf längere Sicht geplant sind, so wurden die Grabungen in der Wasserfalldoline in der Nähe von Tuttlingen von Höhlenforschern aus verschiedenen Vereinen begonnen.
Die Wasserfalldoline ist nicht nur bei Höhlenforschern seit längerem bekannt.
Die Doline liegt in einem Wald. Ein kleiner Bach versickert, je nach Wetterlage ein Stück vor der Höhle, oder er fließt, bei höherem Wasserstand direkt in den Höhleneingang und bildet dabei einen Wasserfall.
Färbeversuche haben ergeben, daß das Wasser unterirdisch zum Aachtopf fließt.
Das ist natürlich nicht nur für die "Freunde der Aachhöhle", den örtlichen Höhlenverein sehr interessant.
Auf Grund der weiten Entfernung sind die Heubacher zwar selten, aber doch immer mal wieder mit dabei. Am ersten Termin wurde der Eingang mit Leitplanken gesichert.

3.12 bis 4.12.2016

Es war eiskalt. Das Bächlein, das in die Höhle fließt war gefroren. Dieses Wasser bildete dann im inneren eine Dusche, unter der man jedes mal durch musste, wenn ein Eimer Schutt zu transportieren war. Selbst im Neopren war es empfindlich kalt.

Bilder Wolfgang Luppold und Gabriele Bitzer

30.09.2017

Heute war die Temperatur angenehm und die Grabungsstelle relativ trocken.Es war schön mal wieder die Kameraden zu treffen, die in der Zwischenzeit einiges geleistet haben.

02.10. und 3.10.2016

Vom Höhleneingang geht es ein paar Meter in leichten Absätzen nach unten, wo von rechts das Bächlein, das oben versickert ist, unterirdisch einmündet.Diesem gruben wir nach.Werden wir auf diesem Weg zur unterirdischen Aach vordringen können?
Eimer um Eimer voller Erde, Schlamm und Gestein wanderten nach oben.Die Leute, die zuunterst arbeiteten, knieten, saßen oder lagen in bis zu 25 cm. hohem Schlamm und Dreckwasser; Was aber für einen richtigen Höhlenforscher irgendwie schon dazugehört.
Die Kameraden weiter oben gaben die Dreckeimer weiter, leerten den Lehm aus, stapelten die Steine. Manche bastelten auch ein Eingangstürchen und eine kleine Arbeitsplattform, um unten besser die Eimr abstellen zu können.
Die Stimmung war gut und wir verließen am Abend zwar nicht ganz sauber, aber durchaus glücklich und zufrieden die Höhle.

Bilder Wolfgang Luppold und Gabriele Bitzer